Checktörn auf dem Hooksmeer

Am 05.  September war es endlich soweit. Ein erster Checktörn auf dem Hooksmeer um die Segel und die Segeleigenschaften zu checken war trotz anfänglicher Schwierigkeiten ein voller Erfolg !

Raus ging es rückwärts mit dem Diesel aus der Box mit einigem Seitenwind, so daß „ZITA“ nach wenigen Augenblicken „quer“ in der Box lag. Zum Glück waren Sorgeleinen von den Dalben zum Steg gespannt und ich konnte das Boot wieder in die richtige Lage bringen. Beim Rückwärtsfahren allerdings war „ZITA“ partout nicht dazu zu bewegen nach Steuerbord auszuscheren und so musste ich über Backbord raus und die ganze Boxengasse rückwärts fahren. Am Ende der Gasse ließ sie sich dann – oh Wunder ! – doch dazu überreden nach Steuerbord zu drehen.

Auf dem Hooksmeer habe ich dann erstmal das Großsegel gesetzt, den Motor ließ ich die ganze Zeit über im Leerlauf mitlaufen. Bei gut 2 Windstärken sprang „ZITA“ auch gleich an und ich segelte bis zur Schleuse in Einem durch, und es war einfach herrlich zu sehen, daß sie jede Windstärkenänderung sofort in Geschwindigkeit umgesetzt hat. So macht Segeln Spaß !

War nicht viel los an diesem Tag, nur ein paar Lehrlinge beim Windsurfen …

Die Maximalspeed nur mit dem Großsegel lag übrigens bei 3,5 Knoten auf Raumwindkurs, nicht schlecht, dafür daß es nur wenig Wind hatte ! Auf Amwindkurs lag die Maximalspeed dagegen nur bei 2,4 Knoten, nur mit dem Großsegel wohlgemerkt.

Die Dirk verfängt sich leider oben am Radarreflektor, da muß ich nochmal „ran“ und den Reflektor am Achterstag ca. 1 Meter tiefer setzen damit die Dirk ungehindert darunter durchschwenken kann. Solche Sachen sieht man eben erst, wenn man segelt, und genau dafür habe ich diesen Checktörn unternommen.